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Schriften

In den  letzten Jahren sind eine DVD sowie mehrere CDs und Broschüren erschienen, die bestellt werden können. Für eine Bestellung (Versandkostenpauschale 2,50 €uro) reicht eine kurze EMail. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben. Außerdem bekommen Sie die Schriften und CDs in unserer Geschäftsstelle.

“Wasser können sie trinken . . . - Lager Hammerstein 1933 - 1945 und Begräbnisstätte Voßhagen

Seit den 1980er Jahren haben sich politische Strukturen und Einstellungen im ehemaligen Ostblock verändert. Die ehemals geheimen Archive sind geöffnet worden. Ein groß angelegtes, computergestütztes Forschungsprojekt zwischen ehemals verfeindeten Ländern ist entstanden, das zum Ziel hat,  durch Datenaustausch das Schicksal sowjetischer und deutscher Kriegsgefangener und Internierter aufzuklären.
Die AG Hammerstein hat in der „Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne“ in Schloß Holte-Stukenbrock Kopien sog. „Personalkarten“ sowjetischer Kriegsgefangener gefunden, und zwar nahezu aller auf dem Friedhof in Voßhagen beerdigten Personen. Nach umfangreicher Auswertung dieses Materials können wir Aussagen über Biografie und Herkunft der Kriegsgefangenen machen, können  Kriegsgefangenentransporte zwischen dem Emsland und Lager Hammerstein verfolgen
Aber auch das „Haus Hammerstein“ erscheint seit Auswertung der Bauakten aus dem Bauamt Hückeswagen in einem etwas anderen Licht, der funktionale Zusammenhang zwischen Haus und Lager Hammerstein kann genauer dargestellt und belegt werden.
So ist eine neue Broschüre entstanden, in der allerdings auch Passagen aus der ersten Auflage verwendet werden konnten.
Die überarbeitete Publikation ist mit 80 Seiten doppelt so umfangreich wie die alte, enthält mehr als dreimal so viele, meist mehrfarbige Abbildungen und einen umfangreichen Material-Anhang mit allein über 10 Seiten tabellarisch aufgeschlüsselter  Kriegsgefangenendaten.

Preis: 8,- Euro

Radevormwald unterm Hakenkreuz 1929 bis 1939

Die vorliegende Broschüre ist ein Versuch, 75 Jahre nach der “Machtergreifung” der NSDAP in Rade-vormwald Gründe, besondere Ereignisse und Folgen dieses Umbruchs einer späteren Generation in einer knappen Übersicht nahezubringen.

Eine Besonderheit gegenüber den wenigen schon bestehenden lokalen Aufarbeitungen dieser Zeit besteht in der Vielzahl von Fotos, die die knappen Texte veranschaulichen können bzw. gesondert als Anhang präsentiert werden. Wer noch tiefer in diese Zeit eindringen möchte, kann dies mithilfe der Literaturliste oder der hiesigen Archive tun. In jedem Fall könnte sich die Anstrengung gegen das Vergessen lohnen, da auch in einem verantwortungsbewussten gegenwartsbezogenen Leben die Vergangenheit zu bedenken ist:

Geschichte wiederholt sich nicht, aber der Mensch . . .

Dietrich Hoffmann

leider ausverkauft!

4. November 1944 - Luftangriff auf Hünger

Zum 60. Mal jährte sich am 4. November 2004 „der schwärzeste Tag in der Geschichte unserer Stadt“, wie Otto Fischer in seinem Kriegstagebuch des Zweiten Weltkriegs den Luftangriff vom 4. November 1944 auf Wermelskirchen-Hünger charakterisierte. Für die Bergische Zeitgeschichte war das Anlass zusammen mit Hannelore Schulte, Werner Steinhaus und Jens-Peter-Preis ein Heft neu aufzulegen das zum 50. Gedenktag 1994 schon einmal erschienen ist. Häuser, die bei dem Angriff zerstört wurden werden in einem Vorher-Nachher-Vergleich gegenübergestellt. Es gibt eine Karte sowie ein Original-Auszug aus dem Kriegstagebuch, außerdem wurde die Predigt von Pfarrer Karlheinz Potthoff vom 4. November 1994 in Originaltext abgedruckt. Die Broschüre wurde in der neuen 500 starken 2. Auflage um fünf weitere Bilder, die von Hannelore Schulte zusammengetragen wurde, ergänzt.

leider ausverkauft!

Preis: 5,- Euro

"Das Verbrechen in der Hagener Donnerkuhle  im April 1945"

Ilse und Werner Faeskorn aus Remscheid  dokumentieren das Schicksal des Wermelskircheners August Schumacher. Er war  einer von 12 Gestapo-Gefangenen, die am 12. April 1945 in einem Hagener  Waldgebiet namens Donnerkuhle ermordet wurden. Das Heft wurde anlässlich des 60.  Jahrestages der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus herausgegeben.  Auf 42 Seiten werden Ereignisse geschildert, die die Familie erst nach Ende des  Zweiten Weltkriegs erfahren hatte.

Preis: 3,- Euro

"Begleitheft zu den Gedenktafeln am  Bürgerhaus in Radevormwald"

Zur Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes in  Radevormwald hat die Stadt in den Jahren 2001 und 2004 insgesamt drei  Gedenktafeln am Bürgerhaus anbringen lassen. An der Stelle stand zu dieser Zeit  das alte Rathaus, in dem viele NS-Gegner misshandlet wurden. Auf 34 Seiten  werden die geschichtlichen und regionalgeschichten Hintergründe erläutert und  vor allem die Biogramme der 16 Opfer mit Bild veröffentlicht.

Preis: 2,50 Euro

Die Katt 1991 - 2011
20 Jahre Kattwinkelsche Fabrik

Nachdem den Wermelskirchenern das Gebäude lange als Wahrzeichen der örtlichen Schuhindustrie bekannt war, konnte sich die Katt in den zurückliegenden Jahren als beliebter Raum für kreative Entfaltung - Kabarett, Musik, Theater, Tanz - und als Hort des Miteinanders - Bistro, Jugendarbeit, kurse ganz unterschiedlicher Art - bewähren. Es gibt ein vielseitiges Angebot, das dazu geführt hat, dass ein Großteil der Wermelskirchener mit dem Begriff “Katt” etwas anfangen kann. Und jeder hat seine eigenen Erinnerungen an die Fabrik, ob nun als Besucher einer Veranstaltung, als Akteur auf der Bühne, als Beteiligter von Kursen und Ausstellungen oder als Vater oder Mutter der lieben Kleinen in der Kinderstadt oder im Jugendbereich.
Mit der Broschüre “Die Katt 1991 - 2011” stellt die Bergische Zeitgeschichte ihre neueste Veröffentlichung vor.
Sie zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Macher damals zu kämpfen hatten. Aber auch die Faszination, mit der ihr viele Akteure bis heute begegnen.
Zur Bestellung reicht eine kurze
Mail.  

Preis: 3,- €

DVD und CDs

kat

Hier werden nun die einzelnen CDs und die DVD zur 850-Jahr-Feier in Hückeswagen vorgestellt. Auch diese Artikel können Sie per Email bestellen oder in der Geschäftsstelle erwerben.

Preis: 5,- Euro

Die Bergische Zeitgeschichte (BZG) veröffentlicht hier den historischen Film über die 850-Jahr-Feier der Stadt Hückes-wagen aus dem Jahr 1935 erstmals auf einer DVD. Wert-volle und interessante Hinter-grundinformationen über den Festzug wie viele Fotos, Dokumente und Texte und seine historischen Hinter-gründe befinden sich auf einer zusätzlichen Daten-CD. Sie können entweder mit dem Programm PowerPoint® oder dem „PDF-Reader“, der auf den meisten PCs installiert ist, abgerufen werden.

Preis: 15,- Euro

leider ausverkauft!

Am 30. Januar 2003 jährte sich die Machtübernahme der National- sozialisten zum 70. Mal. Aus diesem Anlass hatte die BZG Zeitzeugen aus den drei bergischen Kleinstädten, im Hückeswagener Heimat-museum über die NS-Zeit zu berichten.

Rund 120 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen, um sich von Hans Dürhager, Helmut Müller und Friedel Prinz aus erster Hand schildern zu lassen, wie sich das Leben im Bergischen Land nach 1933 entwickelte.

Ihre Vorträge sich auf dieser CD dokumentiert.

Eines der ersten Konzentrationslager, das die Nationalsozialisten 1933 in Deutschland errichteten, war das KZ Kemna in Wuppertal-Beyenburg. Es existierte von Juli 1933 bis Anfang 1934 auf dem Gelände einer alten Putzwollfabrik. Mehrere tausend Gefangene, vor allem sogenannte “Politische”, wurden hier inhaftiert. Viele der Opfer stammten aus Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen - Anlass für die BZG, mit einem Vortrag des Wuppertaler Historikers David Magnus Mintert an die Geschichte des KZ Kemna zu erinnern.

Zu der Veranstaltung am 4. Juli 2003 im Foyer des Bürgerhauses Radevormwald kamen rund 90 Besucher; der Vortrag ist auf dieser CD dokumentiert.

Preis: 5,- Euro

Mehr als  500.000 Frauen wurden im Zweiten Weltkrieg als Wehrmachts- helferinnen eingesetzt - zunächst freiwillig, mit Fortgang des Krieges dann mit Verpflichtung durch die Behörden.
Die Wermelskirchener Historikerin Franka Maubach erforscht das Thema an der Universität Jena und stellte bei einer BZG-Veranstaltung im Oktober 2003 ihre Ergebnisse vor.
Mit auf dem Podium saßen auch drei Zeitzeuginnen, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen berichteten. Else Peters, Rosemarie Guntermann und Margarete Hager.
Rosemarie Guntermann war am 20. Juli 1943 als Flakhelferin eingezogen worden. Zum Schutz der bergischen Talsperren war sie im Ursulinenkloster in Wipperfürth eingesetzt. Margarete Hager musste dagegen am 4. Oktober 1944 in Ohligs den Zug nach Gotha besteigen - nach einem Schnellkurs als Flakhelferin und bangen Monaten war sie erst am 31. Mai 1945 wieder zu Hause in Lüttringhausen.
Rosemarie Guntermann war am 20. Juli 1943 als Flakhelferin eingezogen worden. Zum Schutz der bergischen Talsperren war sie im Ursulinenkloster in Wipperfürth eingesetzt. Margarete Hager musste dagegen am 4. Oktober 1944 in Ohligs den Zug nach Gotha besteigen - nach einem Schnellkurs als Flakhelferin und bangen Monaten war sie erst am 31. Mai 1945 wieder zu Hause in Lüttringhausen.
Auch Else Peters wurde weit weg von der Heimat eingesetzt: Als Flak-Kanonier kam die damals 19jährige an die Ostseeküste.

Das Coverfoto zeigt die Zeitzeuginnen mit Moderator Armin Himmelrath.