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Was will die Bergische Zeitgeschichte?

Die Bergische Zeitgeschichte mit Sitz in Hückeswagen wurde im Herbst 2002 gegründet. Die inzwischen 65 Mitglieder wollen die Geschichte des 20. Jahrhunderts in den drei bergischen Kleinstädten Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen erforschen, dokumentieren und diskutieren. Neuere Geschichte heißt Ereignisse, Orte, Vereine, Firmen und Personen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.
Ziel ist es, Nachlässe aus privaten oder auch öffentlichen Beständen zu sichten, zu sichern und sie wissenschaftlichen, journalistischen und pädagogischen Anliegen zugänglich zu machen. Gleichzeitig werden eigene Quellen erschlossen,  die als Grundlage für weitere Forschungen und Publikationen dienen. Wichtiges Element ist die Zeitzeugenbefragung mit Mikrofon und auch mit der Kamera.

Erfolgreiche erste Ausstellung der BZG:

„Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen im Nationalsozialismus 1933-1945“

Die Ausstellung im Wülfingmuseum in Radevormwald-Dahlerau lockte am Eröffnungstag (2.6.) und an den sechs Wochenenden vom 4.6.-10.7.05 rund 2.070 Besucher an (eingerechnet sind die 20 Schulklassen mit 529 Schülern, die wochentags zu Sonderterminen durch die Ausstellung geführt wurden). Fast alle Schulen aus den drei Städten waren mit Klassen vor Ort. Für die erste umfassende Dokumentation der NS-Zeit (500 qm Ausstellungsfläche) in den drei bergischen Kleinstädten eine erfreuliche und gleichzeitig unerwartet große Resonanz. Viele Besucher blieben drei oder sogar vier Stunden in der Ausstellung, nicht wenige kamen mehrmals mit den Worten „ich habe noch nicht alles gesehen und gelesen“.

Geschäftstelle und Archiv in der Islandstraße 1

Seit November 2006 hat die BZG ein Zuhause. Die Geschäftsstelle und das im Aufbau befindliche Archiv sind in der Islandstraße 1 in Hückeswagen, im Erdgeschoß des ehemaligen „Haus Küster“. 

850 Jahre Hückeswagen:  Der Film aus dem Jahr 1935 auf DVD

Der auf DVD erschiene Film wurde anlässlich der 850-Jahr-Feier Hückeswagens im Jahr 1935 gedreht. Nachdem die Stadt vergeblich versucht hatte, die Filmproduktion UFA in Berlin und  Kinomat-Film Wuppertal für die Aufnahmen zu gewinnen, bekam schließlich der Hückeswagener Zahnarzt Dr. Hanne den Auftrag, den Festzug auf 35mm Material zu drehen.

Nach dem zweiten Weltkrieg lagerte der Film lange Zeit im Stadtarchiv. Der Bergische Geschichtsverein hatte in den 1970er Jahren eine Kopie auf 16mm überspielt, die allerdings kaum gezeigt wurde. Auf Initiative der BZG wurde der Film 2004 ins Bundesfilmarchiv in Berlin gegeben und überarbeitet. Diese Fassung zeigt nun die DVD, die ergänzt durch eine CD-Rom mit zusätzlichen Fotos, Dokumenten und Texten.

Mitglieder

Neue Mitglieder (Mitgliedsbeitrag 25 Euro im Jahr), Förderer und Sponsoren sind herzlich willkommen, denn eine neue Idee braucht Unterstützer.

Gesucht werden auch interessante Fotos, Dokumente und Alltagsgegenstände aus den drei bergischen Kleinstädten aus dem 20. Jahrhundert (zur Überlassung oder auch leihweise).

Wer uns unterstützen möchte, kann das gerne tun. Werden Sie Mitglied oder spenden Sie:

IBAN DE65 34051350 0000 160069, BIC WELADED1RVW  - Radevormwald-Hückeswagen